Daniel Roggenland finisht auf Rang 26
Harsewinkel (rob). Die erste Etappe seiner Wettkampfreise durch Australien hat der Harsewinkeler Rettungsschwimmer Daniel Roggenland erfolgreich gemeistert. Beim Kombinationswettkampf „Coolangatta Gold“, der inoffiziellen Langdistanz-Weltmeisterschaft zwischen Coolangatta und Surfers Paradise, schwamm, lief und paddelte der 18-Jährige von der DLRG Harsewinkel am Sonntag auf Rang 26 seiner Klasse U19. 40.000 Zuschauer verfolgten den Wettkampf.
In Australien ist Rettungssport ein Volkssport - nicht erst seit „Baywatch“. Jedenfalls erklärt sich so das hohe sportliche Niveau - und die Begeisterung entlang der Strecke. „Das ist eine hervorragende Platzierung“, ordnete Trainer Dirk Brockmeyer das Ergebnis seines Schützlings ein, der mit seiner Zeit von 3:30:17 Stunden die Erwartungen voll erfüllte. Brockmeyer hatte den Wettkampf in der Heimat via Internet verfolgt und dabei Parallelen zum zeitgleich laufenden Ironman auf Hawaii hergestellt. Auf Hawaii war Samstagnacht mit Caine Eckstein nach 49:23 Minuten der letztjährige „Coolangatta Gold“-Gewinner als Erster aus dem Wasser gekommen.
Daniel Roggenland spielte an der „Goldküste“ von Brisbane vor allem seine ausgeglichene Stärke in den sieben Disziplinen aus und bewies am Ende des Kombi-Marathons einen langen Atem. Hierzulande gilt „Rogge“ eher als Spezialist für Ski- und Paddelwettbewerbe. Bei der Coolangatta zeigte er die besten Resultate gegen Ende des Wettkampfs beim Laufen.
Die erste Surfski-Etappe (13,6 km in 1:12,23 Stunden) beendete er an Position 21 liegend. Bei der ersten Laufetappe am Strand (1,6 km in 10:18 Minuten) lieferte der Claas-Azubi „nur“ die 37.schnellste Zeit und fiel zurück. Beim 2-km-Offenwasserschwimmen (32:39 Minuten) legte der Harsewinkeler dann die 24. Zeit des Tages vor. Eine starke Verbesserung brachte die vierte Disziplin mit der siebtschnellsten Zeit beim zweiten Standlauf (1,6 km in 6:55 Minuten) und die langen 5,1-km-Etappe auf dem Rettungsboard (54:54 Minuten – 25.). Mit der zwölftbesten Zeit beim abschließenden 8,6 km-Lauf (33:06 Minuten) stürmte Roggenland dann als 26. ins Ziel. Zwei Wochen bleiben dem Harsewinkeler Albatros nun bis zur nächsten Weltmeisterschaft. Für die ebenfalls in Australien stattfindenden „Rescue-WM“ ist Daniel Roggenland von Bundestrainerin Susanne Ehling für zwei Craft-Disziplinen, für den Oceanman und für die 200 m Hindernis ins Nationalteam berufen worden.




